Waffeln für Geflüchtete

 

Erst kam die Idee, sie zu besuchen, aber vielleicht würden sie sich von uns bedrängt fühlen und wir wollten sie auch nicht irgendwie vorgeführt bekommen.

Schließlich kamen wir zum Entschluss, dass wir etwas spenden wollten und was fehlte in unseren Freistunden?

Richtig! -Leckere Waffeln.

Also suchten wir uns verschiedene Projektleiter/innen aus unserer Klasse aus, damit der Waffelverkauf möglichst reibungslos funktionieren kann.

Die Projektleiter sind zuständig für Werbung, die Erstellung eines Planes für den Waffelverkauf und unsere Klassenlehrerin Frau Frase über den „Projektverlauf“ zu benachrichtigen. Diese teilten uns auch in Gruppen ein, die für den Verkauf eingeteilt wurden. Wir entschieden uns von Montag bis Donnerstag jeweils in der Mittagspause in der Pausenhalle die Waffeln zu verkaufen. Los ging unsere Waffelaktion.

Der Verkauf:

Wir waren alle bereit unsere Freistunde zu opfern oder mal etwas später nach Hause zu gehen. Wir suchten einen guten Ort für unseren Waffelverkauf.

Unsere Aula war wie geschaffen für unsere Waffelaktion, dort haben wir nämlich Tische und Steckdosen für Strom.

Wir haben nicht viele Menschen erwartet, jedoch kamen gleich am ersten Tag viele Schüler/innen und die Anzahl der Waffelliebhaber stieg täglich.

 

Wir haben bis zur letzten Minute der 7.Stunde verkauft und der Teig war immer restlos leer.

Waffelverkauf in der Pausenhalle

Nach vier Wochen wollen wir das Projekt an eine andere Klasse weitergeben, welche dann nach vier Wochen Waffelverkauf wieder eine neue Klasse für das „Projekt“ findet usw.

Waffeln2

 

Der Zweck:

Das eingesammelte Geld soll dem Münchner Flüchtlingsrat überreicht werden, der mit dem gespendeten Geld u.a. Tickets für das Nachholen von Familienmitgliedern und für Deutschkurse finanzieren würde. Um sicher zu sein, dass das Geld sinnvoll verwendet wird, besuchte die Klasse am 05.02.2018 den Münchner Flüchtlingsrat. Die Klasse erfuhr dort von den Ursachen für Migration sowie von den Problemen und Herausforderungen, vor denen Geflüchtete in München stehen. Unter anderem lernten die Schüler, wie sie selbst etwas am aktuellen Flüchtlingsstatus ändern können, zum Beispiel sich als Sprachpartner zu bewerben, Zivilcourage zeigen, auf Demonstrationen mitgehen, etc. Nach diesem Besuch war sich die Klasse sicher, dass das Geld in gute Hände gegeben werden würde.

                                                                 

Besuch der Klasse 8a beim Münchener Flüchtlingsrat

Servicetelefon

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