Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

 

 

 

 

 

 

„Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.“

Mark Twain

„Leben, arbeiten und wirtschaften mit der Natur und nicht mehr länger gegen die Natur ist unser großer Lernprozess.“

Dalai Lama, Interview mit Franz Alt 2004

Diesen Lernprozess wollen wir uns stellen. Viele Lehrkräfte bauen Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in ihren Unterricht ein oder führen Projekte mit externen Partnern durch. Seit Anfang des Schuljahrs 2017/18 versuchen wir diese Aktivitäten zu vernetzen und systematischer anzubieten.

Eine Steuerungsgruppe bestehend aus Lehrkräften, einem Schulleitungsmitglied und externen Partnern (Mobilspiel Ökoprojekt e.V. und NordSüd Forum e.V.) entwickelte hierzu das dynamische Konzept N (N steht für Nachhaltigkeit). Ziel ist es, zu erreichen, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung ein systemisch unterrichtetes Bildungsziel wird, welches in vielen Fächern, möglichst in jeder Jahrgangsstufe und im Schulalltag seinen Wirkungsraum entfalten kann. Herzstück ist das Forum N, in das sich Lehrkräfte, Schüler*innen, die Schulleitung, Eltern und das nichtpädagogische Personal, also die ganze Schulfamilie, einbringen können. Das Forum N findet halbjährlich statt, dient dem Austausch und der Planung von Projekten und Maßnahmen. So wird sichergestellt, dass die ganze Schulfamilie die Beschlüsse mitträgt und Nachhaltigkeit zum Leitgedanken wird.

Grundlage des Konzept N:

Durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen sollen die Schüler*innen im Sinne transformativen Lernens Kompetenzen entwickeln um verantwortungsvoll Entscheidungen für eine zukunftsfähige, nachhaltige und gerechte Welt treffen zu können. Wichtige Aspekte dabei sind interdisziplinäres und partizipatives Lernen, das Erkennen systemischer Zusammenhänge, das Erproben zukunftsfähiger Lebensstile und das Erleben von Handlungsansätzen, die den jungen Menschen eine Orientierung für das eigene Leben geben. Gemäß dem Schulmotto „Verschieden sind wir stark“ ist es uns wichtig, dass die Schüler*innen lernen, eine nachhaltige, diskriminierungskritische Perspektive einzunehmen.

Unser Leitbild basiert auf Werte von denen eines Nachhaltigkeit ist.

Eine Übersicht über die aktuellen Tätigkeiten erhalten Sie auf unserer Pinnwand. Besuchen Sie die Seite, um sich zu informieren oder kontaktieren Sie uns falls Sie sich beteiligen wollen.

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Uns ist bewusst, dass der Weg sehr mühsam ist und nehmen die Geschichte vom Kolibri wie Wangari Maathai sie erzählt hat als Vorbild:

Eines Tages brach im Wald ein großes Feuer aus, das drohte alles zu vernichten. Die Tiere des Waldes rannten hinaus und starrten wie gelähmt auf die brennenden Bäume.

Nur ein kleiner Kolibri sagte sich: "Ich muss etwas gegen das Feuer unternehmen." Er flog zum nächsten Fluss, nahm einen Tropfen Wasser in seinen Schnabel und ließ den Tropfen über dem Feuer fallen. Dann flog er zurück, nahm den nächsten Tropfen und so fort.

All die anderen Tiere, viel größer als er, wie der Elefant mit seinem langen Rüssel, könnten viel mehr Wasser tragen, aber all diese Tiere standen hilflos vor der Feuerwand.

Und sie sagten zum Kolibri: "Was denkst du, das du tun kannst? Du bist viel zu klein. Das Feuer ist zu groß. Deine Flügel sind zu klein und dein Schnabel ist so schmal, dass du jeweils nur einen Tropfen Wasser mitnehmen kannst."

Aber als sie weiter versuchten, ihn zu entmutigten, drehte er sich um und erklärte ihnen, ohne Zeit zu verlieren:

"Ich tue das, was ich kann. Ich tue mein Bestes."

Wangari Maathai, die als erste afrikanische Frau den Friedensnobelpreis erhielt, gründete 1977 das Green Belt Movement, das zum Schutz vor Erosion einige Millionen Bäume neu pflanzte

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