Die Neugier auf das Leben wecken

„Warum kann ein Vogel fliegen?“

„Können Tiere denken?“

„Was sind Bakterien? Und wie entstehen multiresistente Keime?“

„Stammt der Mensch wirklich vom Affen ab?“

„Ist Gentechnik was Gutes?“

„Woher kommt unser Sauerstoff? Und wozu genau brauchen wir den eigentlich?“

„Wie funktioniert unser Immunsystem? Warum ist Impfen wichtig?“

und, und, und…

Die Biologie entwickelt Fragen, sucht und findet Antworten, macht neugierig auf das Leben und die komplexen Zusammenhänge, die darin wirken. Fundierte Kenntnisse darüber schaffen bei den SchülerInnen eine Basis zum verantwortlichen Umgang mit sich und allen Lebewesen und tragen damit einen wesentlichen Teil zur Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen bei.

Wie in jeder anderen Naturwissenschaft spielen im Biologieunterricht Experimente und das Arbeiten mit Modellen eine zentrale Rolle. So lenkt ein Experiment zu Beginn einer Stunde das Interesse der SchülerInnen auf das Thema:

Beispiel 1: Der Sehvorgang

 „Warum steht die Kerze auf dem Bildschirm auf dem Kopf?

 Aufgrund der Lichtbrechung an der optischen Linse erscheint das Bild der Kerze auf dem Bildschirm (entspricht der Netzhaut) auf dem Kopf stehend. Dank der Lernleistungen unseres Gehirns sehen wir Gegenstände dennoch „richtig herum“. Genauso kann ein Experiment oder auch ein Modell im Verlauf oder am Ende einer Stunde Unterrichtsinhalte veranschaulichen und vertiefen.

Beispiel 2: Der Auftrieb am Vogelflügel

„Der Flügel bewegt sich nach oben!!!“

Am gewölbten Flügel entsteht durch die Luftströmung (Föhn!) ein Unterdruck, der den Flügel (und damit den Vogel) nach oben „saugt“!

Beispiel 3: Aufbau und Funktion des Ohrs

Das Ohrmodell

Der Aufbau von Außen-, Mittel- und Innenohr ist detailliert dargestellt. Die Gehörknöchelchen im Mittelohr wirken wie Hebel und übertragen so als Verstärker die Schwingung des Trommelfells auf die Hörschnecke des Innenohrs.