Die Klassen 5a und 5b auf Reisen

Bericht über das Schullandheim Ambach

Von Vanessa Diaconescu und Laura Kurzlechner

Montag

Im Oktober 2012 fuhren die 5a und die 5b ins Schullandheim Ambach, das liegt am Starnberger See. Als wir am Montag ankamen, besprachen wir zuerst alle Regeln. Danach wurden die Zimmer verteilt, und wir durften unsere Sachen in den Schrank räumen und unsere Betten beziehen. Endlich waren wir fertig, doch ohne mit der Wimper zu zucken, riefen uns Frau Pichelmann und Herr Horrmann zum Essen. Doch leider können wir uns nicht mehr daran erinnern, was es als Vorspeise gab. (Anmerkung von Frau Pichelmann: Es gab keine Vorspeise.) Als Nachspeise gab es Schokopudding. Wir räumten das Besteck und die Gläser weg und durften noch ein bisschen Freizeit haben. Doch schon war sie vorbei und Frau Pichelmann rief uns zum Wandern. Wir gingen über Stock und Stein und nach sehr vielen Kilometern machten wir eine Pause, um uns ein bisschen zu erholen. Wir gingen auch durch den Wald und am See vorbei, doch nach vier Stunden kamen wir endlich wieder im Erholungsheim an. Wir können euch versichern, dass das eine Riesenerleichterung für uns war. Als wir wieder zurück waren, hatten wir noch frei bis zum Abendessen. In der Zeit haben wir etwas für den bunten Abend einstudiert, doch das hat nichts gebracht, denn wir wussten noch nicht, was wir machen wollten. Dann war die Freizeit vorbei und wir gingen zum Essen. Es gab eine Ampel, die angab, wie laut oder leise wir waren. Das Abendessen war vorbei, und wir gingen auf unsere Zimmer. Ein paar Kinder haben geweint, weil sie ihre Eltern schon am ersten Tag vermisst haben. Aber das war nicht schlimm, denn Frau Pichelmann hatte diese sehr wirksamen Heimwehtropfen aus der Apotheke. Danach sollten wir uns bettbereit machen und schon einmal ins Bett gehen, bevor die Lehrer kamen und uns eine gute Nacht wünschten. Doch wir haben in der Nacht immer geredet und haben viel gelacht, aber irgendwann sind auch wir eingeschlafen.

Dienstag

Heute kam Frau Pichelmann mit einer Posaune in unser Zimmer und blies laut hinein, wir haben einen großen Schock bekommen. Wir machten uns fertig und gingen nach unten zum Frühstücken. Es gab Marmelade, Semmeln, Salami, usw. Dann gingen wir hoch, und hatten Freizeit. Als die Freizeit vorbei war, teilten wir die Gruppen ein, denn wir machten eine Schnitzeljagd mit dem Kompass. Schnell gingen wir nach der Reihe durcheinander in den Wald. Es hingen Zettel an Bäumen, damit wir die Orientierung behalten. Doch dann kam ein starker Regen. Wir mussten durch den ganzen Wald, bis wir alle Rätsel gelöst hatten. Und wir durften nur wieder rein kommen, wenn alles gelöst und richtig war. Endlich haben wir es geschafft und durften wieder ins Haus und uns duschen. Als wir fertig waren waren, aßen wir zu Mittag. Danach durften wir wieder etwas für den bunten Abend vorbereiten. Als die Zeit vorbei war, gingen wir runter und aßen. Nach dem Abendessen durften wir uns waschen und bettbereit machen. Dann kamen die Lehrer vorbei, wünschten uns eine gute Nacht und wir sollten wieder einmal schlafen.

Mittwoch

Die 5. Klassen sind nun schon drei Tage im Schullandheim. Nachdem wir uns gestern durch das Unwetter kämpfen mussten, ging es heute etwas ruhiger zu. Trotzdem mussten wir uns auch heute durch eine Spielewelt durchkämpfen. Es waren harte Spiele, doch wurden sie von Allen mit Bravour gemeistert. Zum Start wurden wir je Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt und schon begannen die Spiele. Es gab außergewöhnliche Aufgaben wie zum Beispiel ein Minenfeld zu überqueren, sich aus dem Eismeer zu retten oder einen Zauberteppich umzudrehen, ohne dass einer davon herunter tritt. Das verrückteste Spiel aber war das Chaos-Spiel. Hierzu mussten wir in unseren Zimmern Spielfiguren basteln. Die fertigen Figuren stellten wir dann am Startpunkt eines Spielfeldes auf und würfelten. Unsere Figur mussten wir dann entsprechend der Würfelzahl auf dem Spielfeld bewegen. Jedes Feld war mit einer Zahl zwischen eins und 25 nummeriert. Erreichten wir eine Zahl, dann mussten wir im Anschluss die dazugehörige Karte, die im Haus versteckt war, suchen. Wenn wir die Karte gefunden hatten, mussten wir uns das Lösungswort auf der Rückseite der Karte merken und unseren Lehrern mitteilen. Nach jedem Lösungswort bekamen wir eine Zusatzaufgabe, wie zum Beispiel einen Papierflieger falten, der mindestens zwei Meter fliegen musste, ein Papierschiff bauen, das mindestens zwei Minuten schwimmen musste oder einfach nur mal ganz schnell auf das Zimmer gehen und die Schlafanzüge anziehen. Diese Spiele haben uns allen sehr viel Spaß bereitet. Noch vor dem Abendessen haben wir uns dann noch, wie jeden Abend, auf den Bunten Abend vorbereitet, der am Donnerstag stattfinden sollte. Nach dem Essen schauten wir auch noch einen lustigen Film an. Danach ging es für alle ins Bett.

Donnerstag

Der letzte ganze Tag im Schullandheim. Wie die anderen Tage auch hat uns Frau Pichelmann mit einer Posaune geweckt und damit aus den Betten geschmissen. Wir haben uns fertig gemacht und dann ging es zum Frühstück hinunter. Wie sonst auch war es lecker. Danach hatten wir eine Stunde Zeit zum Spielen, üben und vieles mehr. Im Anschluss ging es für die 5a zum Fischer. Dort haben wir gesehen, wie ein Fisch gefangen wird und wie man ihn dann ausnimmt. Zum Abschluss ist der Fischer immer jeweils mit 6 Kindern auf dem Boot hinausgefahren. Als wir wieder im Schullandheim waren, ging es an die letzten Feinschliffe der Auftritte für den Abend. Nach dem Abendessen hatten wir noch eine Stunde Zeit zum Üben. Dann war es soweit, wir mussten hinunter in den Gemeinschaftsraum und unsere Auftritte nach einem vorgegebenen Programm aufführen, dazu gehörten Theater-, Tanz- und Akrobatikaufführungen. Es gab Kuchen und tolle Auftritte.

Nach dem Programm wurden noch Urkunden vergeben für die Spiele und die Zimmerolympiade. Danach mussten wir aufs Zimmer und noch schnell unsere Koffer packen, bevor Schlafenszeit war und das war dann auch schon unsere letzte Nacht im Schullandheim.

Freitag

Bevor es das Frühstück gab, mussten wir noch hart schuften und zwar die letzten Sachen in die Koffer quetschen, diese dann hinuntertragen und hoffen, dass man alles eingepackt hatte. Nach dem Frühstück mussten wir noch etwas länger auf unseren Bus warten. Trotz der Verspätung des Busses kamen wir noch rechtzeitig an der Schule an.

Für uns alle war das eine aufregende Woche, bei der wir uns näher kennenlernen konnten und gemeinsam sehr viel Spaß miteinander hatten.

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