Die Klasse 7d macht klare Ansagen

[16.03.2017] Wir, die Klasse 7d, sind am 8. Februar 2017 mit unserer Klassenlehrerin, Frau Kesten, und unserem Klassenlehrer, Herrn Teinert, in die Pasinger Fabrik zu dem Projekt "Klare Ansage" gefahren. Dort lernten wir zunächst, was eigentlich Kultur ist, und die Veranstalter wollten dann von uns wissen, wie wir unsere Freizeit verbringen und was an dem Kulturangebot für Jugendliche in München verbessert werden könnte. Wir haben mit einer Umfrage im Internet begonnen, anschließend wurde die Klasse in Gruppen aufgeteilt.

Als Thema war für alle vorgegeben: "Was fehlt euch in München?" Wir haben das in vier verschiedenen Gruppen umgesetzt, indem ein Rap, ein Film, Pop-Ups (aufklappbare Karten) und eine Comic-Geschichte erstellt wurden.

Im folgenden Text berichten wir, was wir in unseren jeweiligen Gruppen genau produziert haben und wie wir vorgegangen sind.

LEONTIEN

Eine der Gruppen beim Projekt "Klare Ansage" war die Soundcheckgruppe, geleitet von einem Mitarbeiter namens "Dylan". Die Gruppe bestand aus sieben Schülern. Zu Beginn wurden unsere Interessen und dazu passende Verbesserungsideen gesammelt. Danach waren unsere Reimkünste gefragt, da wir einen eigenen Rap gestalten durften, in dem wir mehr Verantwortung und mehr Mitbestimmung gefordert haben. Daraufhin hat uns Dylan einen geeigneten Beat vorgespielt, auf den wir gerappt haben. Nachdem wir uns geeinigt hatten, wer welche Teile übernimmt, ging es auch schon ans Aufnehmen des Raps, der anschließend noch vom Gruppenleiter geschnitten wurde. Der fertige Rap wurde dann zum Schluss vor der Klasse präsentiert.

MILENA

Unsere Gruppe war die "Tutorial"-Gruppe, welche aus vier Schülern bestand. Wir fingen damit an, zu überlegen, worüber wir überhaupt ein Video drehen wollten, doch nach reiflicher Überlegung einigten wir uns schließlich auf das Thema G 8. Nun ging es darum, zu entscheiden wie wir das Thema präsentieren wollten, doch auch dies fiel uns nicht schwer und schnell hatten wir fertig, was wir brauchten, worunter auch ein Schaubild war, das unsere Behauptung stützte, das G 9 habe gegenüber dem G 8 viele Vorteile. Kurz darauf fingen wir mit dem Dreh an, in dem ich zu diesem Thema interviewt wurde. Allerdings hatten wir immer wieder Patzer, was dazu führte, dass wir nicht um das Zusammenschneiden der besten Szenen herumkamen. Doch bald war die schöne Zeit auch schon wieder vorbei und wir stellten den am besten gelungenen Mitschnitt vor unseren Klassenkameraden vor.

JONAS

Ich war in einer Gruppe mit fünf weiteren Schülern aus meiner Klasse. Wir sollten Pop-Ups entwerfen, also Karten, bei denen sich ein dreidimensionales Gebilde mit einem Pop-Up-Effekt erhebt, wenn man sie aufklappt. Auf unseren Karten malten wir Bilder mit unseren Ideen und Wünschen zum Thema Kultur. Materialien wie Stifte, Kleber oder Papier mussten wir nicht selber mitbringen, da sie uns zur Verfügung gestellt wurden zum Gestalten und Verzieren der Karten.

Wir hatten zwei Gruppenleiter, die uns halfen, wenn wir nicht wussten, was wir als nächstes machen sollten. Sie gaben uns auch Tipps, wie wir unsere Ideen umsetzen und darstellen konnten. Drei von unserer Gruppe haben zusammen eine Karte entworfen mit einem Fussballfeld, auf dem nur die Jungen spielten und die Mädchen zusahen. Damit sollte dargestellt werden, dass Mädchen, wenn sie Fußball spielen wollen, unter sich in einen Verein müssen, weil sie entweder nicht mitspielen dürfen oder weil sie nur mit ihren Freundinnen spielen wollen.

Am Ende durften wir unsere Bastelarbeiten der Klasse und den Lehrern vorstellen.

STEPHANIE

Meine Gruppe war die Comicgruppe. Genauso wie die anderen drei Gruppen sollten wir Ideen finden, wie wir unsere Freizeit verbessern können, nur sollten wir unsere Gedanken nicht filmisch, musikalisch oder zeichnerisch darstellen, sondern in Form einer Fotostory. Unsere Gruppe hatte z.B. die Idee, ein Kino in Trudering und mehr Sportanlagen in München zu bauen. Doch die beste Idee war, mit Hobbys Geld zu verdienen. Wir dachten nach, wie wir das mit Fotos darstellen konnten, und gingen ans Werk. Wir hatten Hip-Hop-Unterricht ausgewählt. Es war nicht leicht, die Positionen, die es beim Hip-Hop gibt, einzunehmen und für 20 Sekunden einzufrieren. Als wir alles auf dem Fotoapparat hatten, ging es ans Ausdrucken der Fotos. Wir mussten nun sozusagen ein kleines Bilderbuch erstellen, fast wie ein Comic mit Sprechblasen, nur mit echten Personen. Als wir mit allem fertig waren, kam noch die Vorstellung des Ergebnisses.

VIKTOR

Die Projektergebnisse waren bei jeder Gruppe toll. Und wer denkt, damit wird nichts gemacht, der irrt sich. Unsere Arbeiten werden weitergeleitet an das für Kultur und Freizeitangebote zuständige Amt der Stadt München, wo sie dann angeschaut werden und darüber nachgedacht wird, wie man unsere Ideen, Wünsche und Anregungen in die Realität umsetzen kann. Aber vor allem hat es riesigen Spaß gemacht, dabei zu sein, und ich kann allen Klassen nur raten, auch einmal zum Projekt "Klare Ansage" in die Pasinger Fabrik zu gehen.

 

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