Umweltprojekt

Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten,

die viele kleine Dinge tun,

können das Gesicht der Welt verändern

 

Im Rahmen des Biologieunterrichts führte die Klasse 10 b auf Anregung ihrer Lehrerin Frau Ahrens im ersten Schulhalbjahr ein halbjähriges Projekt zum Thema „Umweltschutz – Was können wir tun?“ durch.

 

 

Die Schüler bearbeiteten dieses Projekt selbstständig und überlegten sich verschiedene ökologische Maßnahmen. Die Ergebnisse zeigen, dass es für jeden Mitbürger in unserer Gesellschaft Möglichkeiten gibt, sich für die Umwelt und für faire Bedingungen in der Welt zu engagieren:

-  Ein besonders großer Beitrag ist die Installation

und Nutzung von Photovoltaik­modulen auf dem

Hausdach. Die kostenlose Energie der Sonne wird

in elektrische Energie gewandelt und entweder

selbst genutzt oder in das öffentliche Netz

eingespeist. Allerdings ist es erforderlich, dass dem Bürger das Haus mit dem Dach gehört und er sich die Investition leisten kann. Das Projekt kann durch eine staatliche Förderung unterstützt werden.

 

-  Alle Jahre wieder kaufen Millionen von deutschen Haushalten einen Christbaum und entsorgen ihn zu Hl. Dreikönig oder im Laufe des Januars. Eine Alternative zum Wegwerfen ist es, den Christbaum nicht abgeholzt einzukaufen, sondern mit dem Wurzelballen und ihn später im Garten einzupflanzen. Diese Möglichkeit haben Bürger mit einem Garten, der ausreichend groß ist.

 

-  Es gibt aber auch Möglichkeiten, bei denen jeder

Bürger seinen kleinen Beitrag zum Umweltschutz

beitragen kann. So kann z. B. der Müll getrennt und

gesammelt werden. In München gibt es Sammelbehälter,

in die jeder Bürger sein Altglas, das Altpapier,

Kunststoffe und Metalle getrennt einwerfen kann.

Die getrennten Stoffe können so wiederverwertet

werden. Für größere Gegenstände gibt es vom

Abfallwirtschaftsamt Wertstoffhöfe, in denen die

Münchner sie abgeben können. Bei Pfandflaschen

besteht sogar die Möglichkeit, bei der Rückgabe etwas Geld dafür zu erhalten. Glasflaschen können gereinigt und mehrfach wiederverwendet werden.

 

- Noch besser ist es, Müll zu vermeiden. Darauf kann jeder von uns beim Einkauf achten. Je weniger z.B. Lebensmittel verpackt sind, desto weniger Müll entsteht nach dem Verbrauch der Lebensmittel. Besonders schlimm sind die vielen Kunststoffver-packungen, da ein Teil des Verpackungsmülls in der Umwelt und insbesondere in den Weltmeeren landet. Besonders kleine Kunststoffpartikel können dabei sogar in den Nahrungskreislauf gelangen. Mit unserem Einkauf können wir als Kunden bestimmen, in welcher Form – mit viel, wenig oder sogar ohne Verpackung – zukünftig die Waren angeboten werden. Ein halbes Jahr plastikfrei einzukaufen, war da schon eine ganz besondere Aufgabe. Aber auch aktiv Müll sammeln war eine gute und nützliche Idee, die Schüler von uns wählten.

 

-  Auch bei der Mode können wir umweltbewusst handeln. Bei der Herstellung einer konventionellen Jeans werden                           10.000 Liter Wasser benötigt. Beim Anbau der dafür benötigten Baumwolle werden große Flächen benötigt und häufig umweltschädliche Chemikalien eingesetzt. Für die einzelnen Herstellungs­schritte legt die Jeans die Jeans viele Tausend Kilometer zurück bis sie in einem

Geschäft verkauft wird. Daher ist es schade, wenn eine solche Hose weggeworfen wird, nur weil sie einem Jugendlichen nicht mehr passt. Sie kann stattdessen verschenkt werden, so dass sie weitergetragen werden kann. Kleidertauschbörsen, Oxfamshops oder andere Second Hand Geschäfte, aber auch ebay Kleinanzeigen sind gute Möglichkeiten zum umweltbewussten einkaufen. Jeans, die getragen aussehen, sind In!  

 

-  Neben dem Umweltbewusstsein ist auch Fairness

im Welthandel ein wichtiges Thema. Die Hersteller

von Baumwolle, Kaffee, Tee, Honig, Kakaobohnen und

anderen Produkten in der sogenannten Dritten Welt

erhalten für ihre Produkte häufig nicht ausreichend Geld,

um sich und ihre Familien davon ernähren zu können.

Verschiedene Organisationen wie z.B. die Gepa

unterstützen die Produzenten mit höheren Preisen.

Wir können hier helfen, indem wir diese Produkte

einkaufen. Es gibt in München verschiedene Weltläden

(z. B. in Haidhausen). Inzwischen bieten unsere Supermärkte

teilweise auch solche fair gehandelten Produkte an.

Es liegt an uns allen, uns umweltbewusst zu verhalten und für mehr Fairness zu sorgen. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen. Die Schüler/innen der 10b haben durch ihre vielfältigen Ideen gezeigt, wie es geht. Und was machst Du?

Geschrieben von Lars Gerling 10B

 

Mensa-Speiseplan

Montag, 12.11.18

- Putensteak in Kräuterrahm mit Reis

- Ofenkartoffel mit Kräuterquark

Dienstag, 13.11.18

- Gnocci Spinatauflauf mit Hähnchen

- Aubergine in Eihülle auf Ratatouille und Reis  

Mittwoch. 14.11.18Veggie Day

- Mandel Pasta mit Hirtenkäse und Ruccola

- Gefüllte Zuchini mit Graupen und Tomatensauce

Donnerstag, 15.11.18

- Züricher Geschnetzeltes mit Spätzle

- Kartoffel-Brokkoli Gratin

Freitag, 16.11.18

- Würsteltopf mit Nudeln

- Kaiserschmarrn mit Apfelmus 

Kontakt

 

Städtisches Werner-von-Siemens-Gymnasium

Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (NTG)

 Sprachliches Gymnasium (SG)

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