Das WSG am Rande des Weltalls

Es ist ein Schulprojekt besonderer Art. Im Rahmen des Physikunterrichts von Herrn Stüber bereiteten wir zum Sommerfest 2018 einen Flug in die Stratosphäre vor – knapp 40.000 Meter über dem Meeresspiegel – dreimal höher als Verkehrsflugzeuge fliegen.

Wie ist das möglich?

 

„Physik!“, würde Herr Stüber auf diese Frage mit einem breiten Grinsen antworten – und dabei hat er gar nicht mal so Unrecht. Im Grunde genommen reicht es einen Ballon mit Helium zu füllen. Da das Helium siebenmal leichter als Sauerstoff ist, steigt der Ballon in die Höhe. Um Daten des Fluges zu sammeln bindet man eine Kamera und ein Messgerät an den Ballon – und schwupp ist man fertig.

Leichter gesagt als getan!

Unsere erste große Herausforderung bestand darin, das Herzstück unseres Projektes zu bauen. Es kostete viele Nerven, Schweiß und Gelder des Fördervereins, doch am Ende stand sie: Unsere Sonde                                                                                                                              Sie besteht aus einem Styroporkörper, in dem wir unter anderem einen GPS Tracker, einen Datenlogger, eine Kamera, und eine Powerbank einbauten.

Die Sonde befestigten wir an einer Schnur. Die Schnur montierten wir wiederum an einen Wetterballon.

Mit zunehmender Höhe sinkt der Luftdruck. Somit platzt der Ballon ab einer gewissen Höhe. Damit unsere Sonde nicht mit rasender Geschwindigkeit auf dem Erdboden aufschlägt, befestigten wir einen Fallschirm an unsere Sonde. Der Luftwiderstand des Fallschirms richtet sich gegen die Erdanziehung, was eine sanfte Landung unserer Sonde bewirken soll.

Der Starttag

Nachdem wir uns eine Genehmigung der Landesluftfahrtbehörde eingeholt hatten, ließen wir etwa 4000 Liter Helium in unseren 800 Gramm schweren Ballon. Und dann geschah es: Unsere Sonde hebt zwischen den Ständen des Sommerfestes ab.

Wir warteten einige Stunden, ehe wir uns mit Hilfe unseres GPS – Trackers auf die Suche nach unserer Sonde machten – mit Erfolg: Sie lag etwa 45km weiter in einem Feld, nördlich von Weilheim.

Messergebnisse

Nach Auswertung des Datenloggers sind wir zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Ganze 36km Höhe errichte unsere Sonde. Auf dieser Höhe musste die Sonde Temperaturen von -47°C standhalten. Kurzzeitig erreichte unsere Konstruktion horizontale Geschwindigkeiten von knapp 100km/h. Der Ballon stieg zuletzt mit einer Geschwindigkeit von 15m/s, ehe er platze. Dann fiel er mit einer Geschwindigkeit von 50m/s, bis der Fallschirm zum Tragen kam und eine sanfte Landung mit einer Fallgeschwindigkeit von nur 3,5m/s ermöglichte.

 

Mensa-Speiseplan

Dienstag, 18.09.2018

- Gnocci-Spinat-Auflauf mit Hähnchen

- Aubergine in Eihülle auf Ratatouille und Reis

 

Mittwoch, 19.09.2018 - Veggie Day

- Mandelpasta mit Hirtenkäse und Ruccola

- Gefüllte Zuccini mit Graupen

 

Donnerstag, 20.09.2018

- Züricher Geschnetzeltes mit Spätzle

- Kartoffel-Zuccini Gratin

 

Freitag, 21.9.2018

- Würsteltopf mit Nudeln

- Kaiserschmarrn mit Mandeln und Apfelmus

Kontakt

 

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Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (NTG)

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